Montag, 18. April 2011 11:17
Unseren heutigen Blog widmen wir dem Boulevard schlechthin: der weltberühmten Königsallee und einer der führenden Luxuseinkaufsstraßen Europas. Die Allee liegt östlich der Altstadt und erfreut sich bester Beliebtheit bei Fashion-Victims, Touristen, Beobachtern und Schaufensterbummlern. Dabei steht sie für ein äusserst mondänes Lebensgefühl und glänzt durch hochklassige Geschäfte sowie Einkaufszentren auf der Ostseite und der Bankenwelt westwärts.
Daneben hat sich die Westseite der Kö zum erstklassigen Hotelstandort entwickelt: Neben den traditionellen Hotels wie dem Breidenbacher Hof und dem Steigenberger Park Hotel eröffnete 2005 das Hotel Intercontinental (jetzt Dorint). Alle drei Hotels an der Königsallee tragen fünf Sterne mit dem Zusatz „Superior“-für angenehme Übernachtungen, am besten mit einem Düsseldorfer Excellent Escort, ist somit bestens gesorgt.
Nun aber zum geschichtsträchtigen Teil, den vermutlich nicht so viele kennen werden: Mit dem Frieden von Lunéville des Jahres 1801, in dessen Artikel VI sich das Heilige Römische Reich gegenüber Frankreich verpflichtete, die Stadtbefestigung Düsseldorfs nicht wiederherzustellen, war wohl auch die Geburtsstunde der weltbekannten Königsallee gekommen. In den Jahren 1802 bis 1804 schufen Hofbaumeister Kaspar Anton Huschberger, Gartenbaumeister Maximilian Friedrich Weyhe und der Wasserbaumeister Wilhelm Gottlieb Bauer anstelle der demolierten Festungsbauwerke einen Stadtgraben, der über 30 Meter breit, 5 Meter tief und fast 1000 Meter lang auch heute noch die Augen erfreut. Der ihn speisende Tritonenbrunnen bezieht sein Wasser aus dem Fluß Düssel. Als öffentliche Promenade, mit mehreren Reihen von Bäumen angelegt, wurde diese an der östlichen Stadtgrenze befindliche Straße, in Plänen als „Allee außerhalb der Stadt“ bezeichnet.
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